Sepp Wanninger
Eigenver­lag, Musi­kant und Liadl­schrei­ber
 


Die Gamserl schwarz und braun

1. De Gamserl schwarz und braun,

de san so liab zum schaun.

Wannst as schiaßn wuist,

dann muaßt di auffitraun.

De san so voglgschwind,

sie ham oan glei im Wind,

sie fangen ´s Pfeifen o

und san davo.

 

2. Und wia is znagst hab gsehgn,

san´s Stuckra sechzehn gwen,

über d´ Schneid sans auffa,

so vui hab i grad no gsehgn.

I dua mi niederduckn

und lass mei Stutzerl knalln

und wia i auffischau

is´ obagfoin.

3. Des Gamserl is scho troffn,

es hat mi net betrogn,

i habs durchs Feuer gsehgn,

es san de Haar aufgflogn.

Hat doch des Luaderviech

an Zentner und an halbn,

so wia i´s gwogn hab

drunt auf da Alm.

 

4. Und dann san d´ Jager kemma

und ham ma ´s Haus durchschaugt:

An Speicher drobn, an Keller

und as Sauerkraut.

Und in des Essigfassl,

da habns net einigschaut,

da war des Stutzerl drin

und von da Gams de Haut.




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